Javascript Menu by Deluxe-Menu.com

ultimatefishingnews.com
Reiseziele
            

Bücher von Jürgen

Suche


Volltextsuche

Menü

Für Deine Seite

Facebook

 
 
 

Bluefin schwimmt vom Skagerak in die Biscaya

 
Angler haben im Herbst zwischen Dänemark und Schweden Blauflossenthune gefangen, damit sie von Wissenschaftlern mit Satellitensendern bestückt werden konnten. Die Wanderwege der Thune, die dort nach Jahrzehnten wieder erstmals auftauchten, sollen so erforscht werden. Unklar ist, woher sie kommen und ob sie zum östlichen oder westlichen Bestand im Atlantik gehören. Nun hat sich ein erster Sender – wenn auch vorzeitig – von einem 18. September markierten Thun gelöst. Die Daten, die er übermittelt hat, lassen den Schluss zu, dass er ein „Europäer“ ist. Der Fisch schwamm vom Skagerak in die Biscaya!



Diese Region vor der spanisch-französischen Küste im Atlantik ist ein Jagdgrund der Thune, die im Frühsommer aus dem Mittelmeer hinaus ziehen – aber im Winter?  Die früheren Wanderwege der Blufins bis hoch nach Norwegen zeigen folgende Karten.

 

Der besenderte Thun war in der Biscaya womöglich nur auf der Durchreise: Der Atlantik vor Marokko ist ein weiterer Jagd- und Weidegrund großer Bluefins. Und wer weiß: Vieleicht auch irgendwann ein neuer Hotspot für Big Gamer.  Die dänischen und schwedischen Wissenschaftler warten nun gespannt auf weitere Satellitendaten und werden das Besenderungsprogramm im Kattegat nächsten September fortsetzen. Wiederum mit Freiwilligen, die im Dienst der Wissenschaft Thune fangen dürfen.  Dass die Thune dort noch streng geschützt sind, scheint so manche Einheimische allerdings nicht zu stören. Gebrauchtes 130-er Gerät ist dort gefragt wie nie….

 

 
 
 
 
 
Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!

 


Jürgen Oeder
Vor 10 Monat(en)

Weiter Bluefin in Biscaya geortet

In der Biscaya ist nun ein zweiter Blauflossenthun entdeckt worden, der im vergangenen September vor Dänemark besendert wurde. Diese beiden Thune hatten ein zusätzliches Satellitentag bekommen, das sich nach rund 5 Monaten lösen sollte. Der andere Sender wird sich erst nach 12 Monaten von den Thunen lösen und dann die Daten zu den Wanderwegen der Fische an die Wissenschaftler um Brian MacKenzie funken. (Es sit in meiner Meldung oben insoweit nicht richtig, dass sich ein Sender vorzeitig gelöst hat) Diese beiden Thune waren über 200 kg schwer, wie mir Brian mitteilte. Die Wissenschaftler sind nun neugierig, wohin die Fische wandern werden, wenn sie die Biscya verlassen, vermutlich nach Marokko oder vor die Kanaren.