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Japans weltberühmter Tsukiji-Fischmarkt schließt

 

Von Jürgen Oeder

Bei der traditionellen Neujahrsauktion auf Japans weltberühmten Tsukiji-Fischmarkt in Hauptstadt Tokio hat ein 404 kg schwerer pazifischer Blauflossenthun noch einmal mehr als 265.000 Euro (323.000 US$) eingebracht. Der Thun wurde an eine Restaurantkette in Tokio weiterverkauft.

Es war die letzte Auktion dieser Art, weil der der weltgrößte Fischmarkt nach mehr als 80 Jahren  baufällig geworden ist und im Oktober in Toyosu, in einem weiter östlich gelegenen ehemaligen Gaskraftwerk wiedereröffnet werden soll.

 

Der Fischmarkt ist wegen seiner täglichen Auktionen eine Touristenattraktion geworden. Japans selbsternannter "Thunfisch-König", der Restaurantbesitzer Kiyoshi Kimura, ersteigerte im Jahr 2013 einen Bluefin für 1,5 Millionen Euro. Rekordgebot für einen Fisch waren 2,7 Millionen Euro, die ein anonymer Käufer für einen mehr als 400 Kilogramm schweren Thunfisch zahlte. 

Ein weiterer Rekord: Das Unternehmen Kiyomura Corp. zahlte nun den höchsten Preis pro Kilogramm, der  je erziell wurde. Der Eigner  Kiyoshi Kimura legte für eine 190 kg schweren Thun insgesamt 269.700 $ auf den Tisch. Das sind umgerechnet 1.419 $ pro Kilogramm.

 

Am Tsukiji-Markt werden täglich 480 Arten Fisch und Meeresfrüchte im Wert von 11,6 Millionen Euro gehandelt. 

Jamie Gibbon von der Umweltorganisation Pew Charitable Trust erklärte mit Blick auf die Auktion, dass die Bestände der Pazifischen Blauflossenthune wegen jahrelangar Überfischung um 97 % zurückgegangen sind.

 
 
 
 
 
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