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200kg Fuchshai vor Pula, Kroatien

 
Unser Freund Alexander Schmid hat am Donnerstag beim Testen neuer Biggame-Ruten mit Spiralberingung eines italienischen Herstellers eine Sternstunde vor Pula erlebt, hier sein Bericht:

 

Wir waren um 13:30 am Spot und die beiden Prototypen, welche ich testen sollte, waren schnell in unterschiedlichen Tiefen ausgelegt. Da kaum Strömung, weder Wind noch Drift herrschte, habe ich die toten Stöcker in Freeline mit Ballons auf 35 m und auf 25 m bei einer Wassertiefe von 40 m präsentiert.

Nach eineinhalb Stunden kontrollierte ich die Köder, beide waren angebissen. Nach schnellem Wechsel waren die neuen Köder bald wieder in der Tiefe. Zum Zeitvertreib habe ich während der Drift geangelt und konnte ein paar schöne Rotbrassen und einen ordentlichen Hundshai überlisten.

Um kurz vor 16 Uhr bemerkte ich einen kurzen Ruck in der Rute, welche auf 35 m Tiefe ausgelegt war. Ich wartete kurz, dann kam etwas Bewegung rein und ich fing an zu Winschen und Kontra zu geben. Strike! Es folgte jedoch kein schneller Run, wie es typisch für Thunfische ist. Kurz darauf schoss der Fisch aus der Tiefe empor und sprang nahezu mit der gesamten Körperlänge aus dem Wasser. Ein mächtiger Fuchshai und ein Traum von einem Bild - wenn der Fotoapparat bereit gewesen wäre!

 

 Ich startete die Motoren und der Fuchshai seinen Run. Mein Freund übernahm das Steuer und da er keine Erfahrung mit der Bedienung meines Schiffes oder dem Steuern mit zwei Motoren hatte, platzierte ich mich mit dem Stand Up-Harness von Black Magic am Bug. Ansonsten drille ich alle Fische vom Heck aus. Bis der Black Magic angelegt war, hatte der Hai rund 400 m Leine genommen. Dann begann die Aufholjagd, wir folgten dem Fisch und gewannen Schnur zurück. Bei ca. 200 m Abstand schoss der Fisch erneut Richtung Oberfläche und Sprang mit halber Körperlänge heraus. Dies wiederholte sich noch 2 Mal!

 

Dann ging der Fisch auf Tiefe. Wir gewannen Schnur zurück, bis er unterhalb des Bugs stand und seines Weges zog. Eine Stunde war vergangen und stufenweise erhöhte ich die Bremskraft der Tiagra. Bei Full Strike habe ich 15kg Bremskraft mit der Waage eingestellt. Diese Stufe musste ich bald erhöhen, da es unmöglich war, den Fisch aus der Tiefe zu bekommen. Ich erhöhte auf über 20 kg und übte zusätzlichen Druck mit beiden Daumen auf der Spule aus. Jetzt zeigte die Rute ihre volle Stärke. Bei nahezu blockierter Spule bog sich die Rute zu einem totalen Halbkreis bis ins Griffteil hinein.

Sobald die Spannung der Rute den Fisch etwas nach oben hob, winschte ich zentimeterweise Schnur zurück und baute wieder Spannung in der Rute auf. Meine Oberschenkel wurden dabei vom Black Magic Belt kräftig gequetscht. Es dauerte fast eine weitere Stunde, bis ich den Fisch erstmals nahe am Boote hatte und nach zusätzlich forciertem Bremsdruck bekam ich den Fisch an die Oberfläche. Ich hatte schon einige Fuchshaie gefangen, aber dieser war wirklich mächtig.

 

Die Sonne war schon verschwunden und es wurde dunkel. Ich wollte den Hai nicht vom Bug aus abschneiden, nach Möglichkeit befreie ich sogar die meisten Fische von meinen Circle Hooks. Ich balancierte mit dem Fisch Richtung Heck und übergab die Rute dort meinem Freund. Mit der Zange in der Hand befreite ich schließlich den Fisch und überließ Ihn der Freiheit. Die Testrute des bekannten italienischen Rutenbauers Antonio De Prado hat definitiv Ihre Jungfräulichkeit verloren und ihre volle Stärke unter Beweis gestellt!

 Von uns ein dickes Petri zu dem tollen Fang, Alexander wird uns von den neuen Ruten weiter berichten. Übrigens: Der sympathische Deutsche lebt und arbeitet schon seit vielen Jahren in Pula und steht Anglern gerne mit Rat und Tat zur Seiet. Ob sie nun im Sommer mit Kindern auf bunte Brassen angeln wollen, oder im Herbst auf Blauflossenthune, die dort dann in Gewichtsklassen von 100 bis über 200 kg vorkommen.

Kontakt

Alexander Schmid: ladestablue(ad)gmail.com

 

 
 
 
 
Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!

 
 
 

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