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Blauflossenthun: Der große Raubzug hat begonnen

 
Die Blauflossenthune sind auf ihrem Laichzug nun im Süden der Balearen-Insel Formentera angekommen und werden dort von Trawlern aus Spanien und Frankreich abgefangen. Jeder blaue Pfeil auf der folgenden Karte vom 30. Mai entspricht einem Trawler. Bei den blauen Kreisen handelt es sich um stehende Schiffe – die womöglich dabei sind, ein Ringwadennetz zuzuziehen. Die Fische werden alle unmittelbar vor dem Laichen gefangen, das sieht die „Schonzeit“ so vor…



Den Auftakt machte am vergangenen Wochenende die Flotte der spanischen Grupo Balfego, die allein eine Quote von 1872 Tonnen hat. Eines ihrer Ringwaden-Schiffe fing mit einem Netzzug 160 Tonnen Bluefins. Balfego geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die Quote innerhalb weniger Tage ausgeschöpft wird. Gefangene Fische würden zu den Mastkäfigen nach L'Ametlla de Mar oberhalb des Ebro-Deltas gebracht.

Nach Angaben der EU-Kommission dürfen in diesem Jahr im Mittelmeer und Ostatlantik 1088 EU-Schiffe (darunter 58 Ringwadenfischer) und 12 Netzfallen auf Bluefins fischen. Die gesamte EU-Quote war für dieses Jahr wieder deutlich erhöht worden und beträgt nun 15.850 Tonnen.



Die Bluefins ziehen aus dem Atlantik immer im Mai ins Mittelmeer und laichen um die Balearen im Juni bei Vollmond und einer Wassertemperatur von 21 Grad. Vollmond ist jetzt, der nächste Ende  des Monats. Die Wassertemperatur hat die 21 Grad noch nicht erreicht. Ein warmer Eddie ist aber derzeit auf dem Weg nach Südosten.  Es wird also spanend. Fakt ist, dass die Brüder Toni und Vince Riera vor Alcudia derzeit noch immer viele Giants haken. Auch bei Vollmond!

Die EU will laut einer Mitteilung vom 30. Mai nun ihre Verpflichtungserklärung zum Schutz der Thunfischbestände voll umsetzen und die Kontrollen in der bis 24. Juni laufenden Fangsaison verschärfen. Eine nachhaltige Fischerei bedeute auch eine permanente Überwachung der Fangboote, erklärte EU-Fischereikommissar Karmenu Vella. Dafür gebe es nun mehr Fischereiinspektoren, Kontrollboote und -flugzeuge, die von der der nun besser ausgestatteten European Fisheries Control Agency (EFCA) und den jeweiligen Mitgliedsstaaten koordiniert werden. Die EFCA habe zudem ein weiteres Kontrollboot gechartert und ausgerüstet.
 
 
 
 
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