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Illegaler Haifänger festgesetzt – Sea Shepherd sei Dank

 
Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd ist bekannt für ihre robusten Aktionen gegen japanische Walfangschiffe  Nun hat sie sich mit der Regierung von Gabun zusammengetan, um legal gegen Raubfischer vorzugehen. Dazu nimmt das Sea Sheperd Schiff  BOB BARKER jeweils lokale Marinesoldaten und Kontrolleure der Fischereibehörde von Gabun oder  São Tomé und Príncipe an Bord, damit verdächtige Fangschiffe legal geentert und überprüft werden können. Mit großem Erfolg:

 

Alle Photos: Sea Shepherd

Ende September konnte das spanische Schiff VEMA vor dem Inselstaat São Tomé und Príncipe festgesetzt werden. An Bord fanden sich zwei Tonnen bereits Haie und Haifischflossen, obwohl das Langleinenschiff nur eine Lizenz  für „Thunfisch und ähnliche Arten“ hatte.

Die Nylon-Vorfächer unmittelbar vor den Haken bestanden ausStahldraht, damit Haie die Leine nicht durchbeißen können. Dies spricht laut Sea Sheperd dafür, dass die VEMA es auf Haie und nicht auf Thun abgesehen hatten.



Mit der VEMA hat die Meeresschutzorganisation in den vergangenen beiden Jahren bereits vier illegale  Haiflossen-Jäger auffliegen lassen:

Im August 2016, konnte die Oranisation gemeinsam mit Inspektoren aus São Tomé den spanischen Langleiner ALEMASR PRIMERO festsetzen. An Bord waren 87 Tonnen Haifischfleisch und Haiflossen. Im Oktober 2017 wurde dann der spanische Langleiner BAZ ebenfalls vor São Tomé beim illegalen Fischen erwischt und der EU gemeldet. Zudem wurde die unter taiwanesischer Flagge fischende SHANG FU mit Hilfe der Kriegsmarine Portugals an die Kette gelegt.



OPERATION ALBACORE III ist Sea Shepherds dritte Kampagne in Kooperation mit der gabunischen Regierung zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentierten Fischerei (IUU-Fischerei) vor Westafrika. Der Organisation zufolge werden während der gesamten Thunfischfangsaison 2018 gabunische Marinesoldaten, Kontrolleure der Fischereibehörde und Ranger der Nationalparkbehörde an Bord des Sea-Shepherd-Schiffes BOB BARKER stationiert sein und zusammen mit deren Crew die Hoheitsgewässer Gabuns patrouillieren.



Überdies konnten die Schleppnetzschiffe JIN LI 961 und JIN LI 962 festgesetzt werden. Die Schiffe wurden vom Radar der BOB BARKER entdeckt, als sie die Grenze vom benachbarten Äquatorialguinea überquerten, um in geschützten Meeresreservaten zu fischen. Bewaffnete gabunische Marinesoldaten und Kontrolleure gingen an Bord und entdeckten unter anderem einen Tigerhai mit abgeschnittenen Flossen. Beide Schiffe werden nun im Hafen von Libreville wegen illegaler Fischerei im Meeresreservat Cap Esterias festgehalten.

Sea Shepherds Kampagnenleiter Peter Hammarstedt nannte es „alarmierend, dass Industriefischereischiffe – viele davon aus Europa – weiterhin Haie unter dem Deckmantel von Thunfisch-Lizenzen massakrieren“. Diese Fischerei-Lizenzen seien „wie trojanische Pferde und führen afrikanische Küstenstaaten absichtlich in die Irre, während Haie rücksichtslos abgeschlachtet werden.

Mich beeindruckt dieses Engagement. Ich habe deshalb gespendet. Ihr könnt das hier.

https://sea-shepherd.de/unterstuetze-uns/spenden/
 
 
 
 
Alle Bilder sind urheberrechtlich geschützt!