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Papier zu Millionenumsätzen stärkt Charterfischerei von Hawaii

 

Jürgen Oeder:

-Studien für Deutschland fehlen

Die Charterfischerei In Hawaii setzte 2011 fast 50 Millionen Dollar um und förderte 900 Arbeitsplätze. Allein der Großen Insel mit der größten Charterflotte brachten Hobbyangler 387 Arbeitsplätze, ein Arbeitseinkommen von 7,4 Millionen Dollar und einen Bruttoumsatz von über 17 Millionen Dollar, wie eine Studie der für Fischerei zuständige US-Behörde NOAA ergab. Selbst auf dem fernen US-Festland erzielte das hawaiianische Charterbusiness indirekt rund 14,5 Millionen US-Dollar Bruttoumsatz. Auf Hawaii ist der kommerzielle Fischfang zugunsten der Charterfischerei eingeschränkt.
In Deutschland hat eine Reihe von Wissenschaftlern, angeführt von Prof. Robert Arlinghaus vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, nun einen Katalog möglicher weltweiter Reformen aufgestellt. Ihre Kernforderung: Eine auf Nachhaltigkeit bedachte Fischereipolitik müsse „Freizeitfischerei ebenso gewichten wie kommerziellen Fischfang.“ Allein in Deutschland schaffe die Freizeitangelei rund 52 000 Arbeitsplätze. Und für vier Millionen Menschen, immerhin fünf Prozent der Bevölkerung, ist Angeln eine wichtige Freizeitbeschäftigung.
Von konkreten Studien wie zu Hawaii ist hierzulande keine Spur. Allein vor Rügen wird im Winter viel Geld beim Fischen auf Lachs umgesetzt. Und was tun „unsere“ Lobbyvertreter, um diese Fischerei zu stärken? Vielleicht wachen die Touristikverbände an der Küste noch rechtzeitig auf. Der BUND ist bereits aktiv und fordert die weitere Ausweisung von Naturschutzgebieten um Rügen.
 
 
 
 
 
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